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Betrüger versuchen, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen

Notwendige Überprüfung der Wasserhähne ist ein Vorwand

Die GSW erhielten am Mittwoch, 17. Juni, Hinweise aus ihrem Versorgungsgebiet, dass sich fremde Personen unter einem Vorwand Zutritt zu Wohnungen verschaffen wollten. Sie gaben sich als Mitarbeiter der GSW oder allgemein als Wasserwerker aus und teilten mit, Wasserleitungen, Wasserdruck oder die Wasserqualität überprüfen zu müssen.

Die Betrugsmasche ist bekannt und läuft folgendermaßen ab:
Gemeinsam mit den Wohnungsinhabern gehen der oder die Täter ins Bad oder in die Küche. In Badezimmer oder Küche werden die Bewohner beschäftigt indem sie angewiesen werden, die Wasserleitungen aufzudrehen. Währenddessen durchsucht einer der Täter die Wohnung nach Wertgegenständen, wie Schmuck oder Bargeld. Das Rauschen der Wasserhähne übertönt dabei mögliche verdächtige Geräusche.
Sind die Täter erfolgreich, verabschieden sie sich eilig und verlassen die Wohnung.

Besorgte Bürger, die an der Haustür von fremden Menschen belästigt werden, können sich über den Notruf 110 direkt an die (kriminal-) polizeiliche Dienststelle in der Nähe wenden.

Die GSW weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich ihre Mitarbeiter stets ausweisen können. Mit einem Anruf bei den GSW unter der Rufnummer 02307 978-280 kann dann überprüft werden, ob der Mensch vor der Haustür tatsächlich ein GSW-Mitarbeiter ist.