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Gute Verbindung: Hausanschluss/Netzanschluss

Er ist die Verbindungsstelle zwischen den Elektrizitäts-, Fernwärme-, Wasser- und Abwasser- sowie Gasleitungen der Versorgungs- bzw. Entsorgungsunternehmen und den Leitungen der Verbraucher bzw. Einleiter. Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach: Der Haus- oder Netzanschluss verbindet unser Verteilnetz mit Ihrer Kundenanlage. Er beginnt an der Abzweigstelle am Versorgungsnetz und endet im Gebäude mit einer Hauptabsperreinrichtung oder den Hausanschlusssicherungen.

Haus-/Netzanschlüsse werden vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellt und betrieben. Wenn Sie als Bauherr oder Hausbesitzer einen Neubau planen, wenden Sie sich frühzeitig an uns, denn entsprechende Installationen oder Veränderungen müssen mit uns als Netzbetreiber abgestimmt werden.

Möchten Sie einen Haus-/Netzanschluss beantragen, informieren Sie sich in unserer praktischen Bauherreninfo „Ihr Weg zum Hausanschluss“. Im Downloadbereich finden Sie alle notwendigen und wichtigen Anträge, Merkblätter und Preisinformationen.

Bauherreninfo „Ihr Weg zum Hausanschluss“

Schritt 1: Hausanschluss beantragen

Wenn Sie einen Hausanschluss neu beantragen oder einen bestehenden Hausanschluss verändern möchten, reichen Sie uns bitte folgende Vordrucke ein:

Strom- und/oder Erdgasnetzanschluss

Antrag auf Herstellung eines Hausanschlusses

Wasserhausanschluss

Antrag auf Herstellung eines Hausanschlusses

Hinweis:
Bitte legen Sie einen Lage- oder Grundrissplan bei und markieren Sie die gewünschte Lage der Hauseinführung!

Haben Sie Ihre Unterlagen vollständig eingereicht, erhalten Sie unser entsprechendes Angebot.

Dabei weisen wir die Herstellkosten für Ihre Hausanschlussleitung und den sogenannten Baukostenzuschuss (BKZ) aus. Der Baukostenzuschuss ist ein Netzkostenanteil, der zu Deckung notwendiger Kosten für die Erstellung oder Verstärkung des Netzes vom Anschlussnehmer übernommen werden muss.

Schritt 2: Beauftragung

Wenn Sie uns auf Basis unseres Angebotes den Auftrag erteilen, unterschreiben Sie bitte das beiliegende „Beauftragungsschreiben“ und senden dies an uns zurück. Die Zweitschrift ist für Ihre Unterlagen bestimmt.

Beantragen Sie Strom und Gas, müssen zusätzlich Netzanschlussverträge abgeschlossen werden. Bitten unterzeichnen Sie jeweils beide Exemplare an der Stelle „Anschlussnehmer“ und senden Sie diese mit entsprechender Beauftragung an uns zurück.

Sie erhalten anschließend einen gegengezeichneten Vertrag mit der Auftragsbestätigung.

Schritt 3: Bauausführung

In unserer Auftragsbestätigung nennen wir Ihnen einen Ansprechpartner, um einen individuellen Termin zur „Ortsbesichtigung“ vereinbaren zu können. Bei dem Termin vor Ort klären wir alle notwendigen Details zu Ablauf und Ausführung mit Ihnen. Sind die Anschlüsse hergestellt, und ist der Auftrag komplett ausgeführt, erhalten Sie abschließend unsere Rechnung.

Schritt 4: Anschluss in Betrieb nehmen

Ist der Anschluss da, muss die kundeneigene Hausinstallation umgesetzt und mit dem Hausanschluss verbunden werden. Das darf nur ein zugelassenes Installationsunternehmen übernehmen, das unter anderem den Zählereinbau (Inbetriebnahme) veranlasst.

Hierfür nutzen Sie bitte folgende Antragsformulare. Als Anschlussnutzer (Kunde) füllen Sie bitte die obere Hälfte des Formulars aus. Auf dem unteren Abschnitt bestätigt Ihr Installationsunternehmen den ordnungsgemäßen Bau und die Inbetriebnahme der Anlage. Eine Liste von Installateuren aus unserem Versorgungsgebiet finden Sie hier.

Strom

Antrag auf Inbetriebsetzung einer elektrischen Anlage

Gas
Antrag auf Inbetriebsetzung einer Gasanlage

Wasser
Antrag auf Inbetriebsetzung einer Trinkwasseranlage

Preisblätter Pauschalpreise

Die meisten unserer Hausanschlüsse bieten wir mit Hilfe einer pauschalierten Kostenberechnung an. Sie können Ihre Anschlusskosten auch ganz einfach selbst ermitteln. Nutzen Sie einfach die folgenden Preisblätter, beachten Sie dabei jedoch die aufgeführten jeweiligen Bedingungen.

Strom
Preisblatt Hausanschluss Strom

Gas
Preisblatt Hausanschluss Gas

Wasser
Preisblatt Hausanschluss Wasser

Tipp:
Hilfreiche Informationen zu „Selbstschachtung“ und „Mehrspartenhauseinführung“ finden Sie im letzten Abschnitt unter Sonderbauformen und-lösungen.

Allgemeine Technische Informationen

Leitungsführung
Hausanschlüsse sind so zu planen, dass sie möglichst geradlinig rechtwinklig zur Grundstücksgrenze und auf kürzestem Weg von der Hauptversorgungsleitung zum Gebäude führen. Die Trasse ist so festzulegen, dass der Leitungsbau ungehindert möglich ist und die Leitung auf Dauer zugänglich bleibt sowie leicht zu überwachen ist. Eine nachträgliche Überbauung der Hausanschlussleitung ist nicht zulässig. Die Trassenführung der Anschlussleitung soll vorhandene oder geplante Baumpflanzungen in angemessener Weise berücksichtigen, damit der Bestand der Leitung oder der Bewuchs nicht beeinträchtigt werden. Die Lage von Hausanschlüssen wird im Planwerk der GSW eingezeichnet.

Hausanschlussräume
Es ist anzustreben, Anschlussleitungen in einen geeigneten trockenen frostfreien und zugänglichen Raum einzuführen, der der DIN 18012 „Hausanschlussräume“ entspricht. Der Raum und die im Raum befindlichen Leitungsteile müssen leicht zugänglich sein. Die Leitungsteile dürfen nicht der Gefahr einer mechanischen Beschädigung ausgesetzt sein.

Hauseinführung/Aufbau von Messungen
Die Hauseinführung ins Gebäude muss in die Kelleraußenwand oder bei nicht unterkellerten Gebäuden in die Bodenplatte eingesetzt und druckwasser-, gasdicht sowie auszugsicher verschlossen werden. Insbesondere bei nicht unterkellerten Gebäuden empfehlen wir die Verwendung von Mehrspartenhauseinführungen (siehe unten Sonderbauformen).

Strom
Das Hausanschlusskabel beim Stromanschluss endet im Hausanschlusskasten mit den Hauptsicherungen. Dort beginnt die Kundenanlage mit der Verbindung zum Strom-Zählerschrank.

Gas
Direkt hinter der Hauseinführung erfolgt die Montage eines Hausdruckregelgerätes. Dort beginnt die Kundenanlage. Der Zählerplatz ist in unmittelbarer Nähe zur Hauseinführung mit der Hauptabsperreinrichtung einzurichten.

Wasser
Der Wasseranschluss endet mit dem Zählerbügel einschließlich Absperreinrichtungen direkt hinter der Hauseinführung. Dort beginnt die Kundenanlage.

Sonderbauformen und -lösungen

Selbstschachtung
Unter bestimmten Umständen kann es für Sie günstiger sein, den Leitungsgraben selber zu schachten oder im Zuge anderer Erdarbeiten (zum Beispiel Kanalverlegung) bauseits erstellen zu lassen. Dies lohnt sich in der Regel bei Neubauten mit längeren Anschlüssen (zum Beispiel bei Hinterlandbebauung). Die Leitungsgräben sind in Abstimmung mit unserer örtlichen Bauleitung auszuführen. Bei Rückfragen beraten wir Sie gern.

Wasserschächte
Wasserschächte sind empfehlenswert, wenn die Hausanschlussleitung unverhältnismäßig lang ist, oder kein geeigneter Anschlussraum im Gebäude zur Verfügung steht. Das Schachtbauwerk ist nicht Bestandteil des Wasserhausanschlusses und ist vom Gebäudeeigentümer gesondert zu erstellen. Anschlussschächte sind frostfrei und gegen aufsteigendes Wasser sicher zu errichten.

Strom-Anschlusssäulen
Ist kein geeigneter Anschlussraum für die Stromversorgung im Gebäude vorhanden, kann eine Anschlusssäule eingesetzt werden, die vor der Gebäudeaußenwand aufgestellt wird. Sie ersetzt dann den Hausanschlusskasten im Gebäude.

Gas-Anschlussboxen
Sollen Gebäude nachträglich an die Gasversorgung angeschlossen werden, kann auch eine Gas-Anschlussbox verwendet werden, die außen an der Gebäudewand errichtet wird. In dieser Box werden dann Hausdruckregler und Gaszähler untergebracht. Diese Ausführung ist insbesondere bei nicht unterkellerten Gebäuden ohne geeigneten Anschlussraum zu prüfen.

Ihre Ansprechpartner

Anschlüsse an das Wasser-, Strom- und Erdgasnetz

Martin Kümper

02307 978-475
02307 978-151

martin.kuemper@gsw-kamen.de

Frank Lukas

02307 978-490
02307 978-333

frank.lukas@gsw-kamen.de

Anschlüsse an das Wärmenetz

Markus Uhrich

02307 978-455
02307 978-333

markus.uhrich@gsw-kamen.de